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Sie als Inhaber oder Manager eines Dachdecker- oder Baubetriebes verlassen sich normalerweise auf die Zahlen Ihres Steuerberaters, ob Sie buchhalterisch mit einem zu versteuernden Gewinn oder Verlust gearbeitet haben. Sie sagen dann wunderbar oder auch das Gegenteil, bezahlen Ihre staatsbürgerliche Steuerlast und glauben daran, dass Ihr zu versteuerndes Ergebnis die wahre Lage Ihres Betriebes widerspiegelt. Das stimmt aber nicht. Ihr Ergebnis ist von steuerrechtlichen Richtlinien geprägt. Wenn Sie als Betriebsgründer auch noch Einnahmen- / Ausgabenrechnung machen, werden die steuerlichen Gewinne / Verluste über die Jahre so sehr hin und her geschoben, dass die Übersicht verloren ist. Sie wissen wenig über die wirkliche betriebswirtschaftliche Lage Ihres Unternehmens. Bei Ihren Preiskalkulationen für die Kunden rechnen Sie mit Materialkosten und einem Stundenverrechnungssatz für die Arbeitszeit. Für die Materialkosten gibt es heute tolle Kalkulationsprogramme, nicht aber für die Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes. Sie setzen dann einen Stundenbetrag an, der so „Pi mal Daumen" in der Branche verwendet wird, der aber betriebswirtschaftlich nie geplant und kontrolliert worden ist. Hier liegt Ihr unternehmerisches Risiko, weil er zu hoch sein kann und Sie sich aus dem Markt kalkulieren oder weil er zu niedrig ist und Ihre Kosten nicht deckt. Sie wissen nichts über ungedeckte fixe Kosten aus Beschäftigungsrückgängen oder über das Ausmaß Ihrer Kosten, die Ihre Liquidität belasten. Sie kennen Ihr Betriebsergebnis nicht. Solche Erkenntnisse können nur durch eine eigene betriebswirtschaftliche Aufbereitung gewonnen werden. Der Steuerberater kann Ihnen dafür nur beschränkt Zahlen liefern. Seit vielen Jahren biete ich meinen Meisterschülern ein Betriebsmodell an, das unter dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel läuft. Hier können Sie Ihre Einzel- und Gemeinkosten auslastungsbezogen als fixe und variable Kosten planen, erhalten bei jeder Eingabe den aktuellen Stand diverser Stundenverrechnungssätze, die z. B. den Gewinnzuschlag beinhalten oder nur die Selbstkosten oder nur die ausgabenbezogenen Kosten oder gar nur die variablen Kosten decken und das Betriebsergebnis anzeigen. Mit wenig Aufwand können Sie die Daten Ihres Steuerberaters monatlich einarbeiten und Ihre Planung durch eine Jahreshochrechnung vorab kontrollieren. Jedes Eingabefeld ist durch einen Kommentar erläutert und Ihre Daten werden durch graphische Aufbereitung in Echtzeit visuell sichtbar gemacht. Das ganze Modell bietet Ihnen die Vorteile der flexiblen Grenzplankostenrechnung, wie sie in der Industrie Gang und Gäbe ist. Dieses Modell ist im Handwerk bisher einmalig und auf der Messe „Dach und Wand" ist vergleichbares nicht zu finden. Viele meiner Schüler nutzen das Modell. Dahinter steckt die Kompetenz der renommierten Mayener Meisterschule. Probieren Sie es aus! Es wird besonders leicht sein, wenn Sie sich an den Unterricht in Kalkulation und Kostenrechnung erinnern können. Ein Wochenende wird die Jahresplanung kosten. Für die Kontrolle der Ist-Zahlen je Monat werden Sie jeweils 1--2 Std. brauchen. Ohne Fleiß kein Preis! Es lohnt sich, das Modell rechnet Ihnen alle wichtigen Werte blitzschnell aus!
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